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Moderator
Naja, das ganze Gerede über "guten" oder "schlechten" Sprit hab ich auch an den Nagel gehängt. Irgendwo muß das Biogelumpe ja hin. Also kann man als Endverbraucher getrost davon ausgehen, das in jeder Benzinsorte ein eher höherer Anteil an Bioäthanol ist als angegeben. Das ganze fängt doch schon mit den zulässigen Toleranzen bei den Abgabemengen an der Zapfsäulen an. 10% mehr oder weniger sind erlaubt. Und nun kann sich jeder selbst ausmalen in welche Richtung es in der Praxis tendiert. Ich wollte vor paar Jahren mal mit einem Messbecher an der Tanke testen wie viel da wirklich raus kommt. Der Typ an der Tanke ist richtig ausgerastet, ... aber wenn der Tank wirklich bis auf den letzten Tropfen leer gefahren ist, was mir schon zwei mal passiert ist, geht lt. Anzeige an der Zapfsäule deutlich mehr Kraftstoff in den Tank als die angegebene Füllmenge von 10,5Liter.
Was mir aufgefallen ist, es gibt Tage da rennt meine eLSe besser und es gibt Tage da macht Mademoiselle einen auf gequält und mag nicht so wirklich. Woran es liegt ist mir aber bis heute etwas rätselhaft. Wie Daniel schon bemerkte, wenn ich alleine und meist recht forsch unterwegs bin, braucht sie auch mal 6,5 Liter auf 100 Km. Wenn ich zu zweit oder mit anderen unterwegs bin und eine gemäßigte Gangart pflege, sind durchaus 4,5 Liter auf 100 Km drin. Es liegt also schon zu 95% am Fahrer.
Dem Glaubenskrieg zum Thema Kraftstoffzusätze mag ich auch nicht mehr führen. Soll jeder in seinen Tank kippen, was er für richtig hält.
Ich benutze verschiedene Zusätze, in Maßen. Ob es was bringt, kann ich nicht wirklich belegen, Einbildung ist ja auch so ne Art Bildung. Aber der Glaube versetzt ja manchmal Berge, habsch mal gehört.
Gibt Dinge, die kann man nicht erklären.

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