Moin ins Forum,

war eben kurz in der Werkstatt, Heizung anmachen. Habe bei der Gelegenheit mal den Zündschlüssel auf "Zündung ein" gedreht. Ergebnis: Die Öldruck-LED bleibt aus, das ist erstmal bitter. 😒

Nach all den Arbeiten und Überprüfungen ohne befriedigendes Ergebnis komme ich langsam zu der Erkenntnis, dass der Druckschalter vielleicht doch nicht so arbeitet, wie ich mir das wünsche.

Nochmal ganz klar:
- Wenn ich bei kaltem Motor den Druckschalter an seinen Schaltpunkt drehe (also die Stellschraube ein gutes Stück hinein), schaltet der Druckschalter einwandfrei, die LED flackert im "Schaltbereich" und leuchtet voll (bzw. geht aus), wenn dieser von oben bzw. von unten überschritten ist.
- Lasse ich dann den Motor warmlaufen, muss ich die Stellschraube immer weiter herausdrehen. Ich habe das darauf zurückgeführt, dass das Öl immer wärmer und dadurch der Öldruck immer geringer wird.
- Sind die von mir einfach mal als max. vorgegebenen 100°C erreicht, stelle ich den Druckschalter so ein, dass die LED gerade noch so NICHT leuchtet.
- Schalte ich nun den Motor aus und dann die Zündung wieder ein, leuchtet die LED ganz normal auf.
- Komme ich den nächsten Morgen in die Werkstatt und schalte die Zündung ein, bleibt die LED dunkel.
- Unterschied zum Abend zuvor: Das Öl ist wieder kalt.

Alles ist durchgemessen, alle Anschlüsse i.O., kein Massefehler, kein überdurchschnittlicher Spannungsabfall. Ich kann mir jetzt nur noch vorstellen, dass der Druckschalter nur für eine gleichbleibende Temperatur des Messmediums geeignet ist, d.h. das "Messfenster" immer nur für einen bestimmten Temperaturbereich passt (deshalb ist auch das Nachstellen notwendig). Hätte das Öl immer um die 100°C, würde der Druckschalter einwandfrei funktionieren.

Was meint die Community? Wäre das ein Ansatz zu erklären, warum das System nicht funktioniert? Schreibt ruhig, was ihr denkt, was es noch sein könnte, mehr Gehirne haben mehr Gesamtkapazität. 😁