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TÜV-Geschichten ...
Hi,
nachdem ich meine Else soweit fertig hatte, bin ich zum Tüv damit.
Zuerst wollte mir man einen Aufschlag wegen überzogenem Tüv aufbrummen, der Vorbesitzer hatte aber die Else ordnungsgemäß abgemeldet.
Somit war für mich klar, das eher eine erweiterte Prüfung fällig wäre.
Also Diskussion Nummer 1....
Dann gings zu den Blinkern vorne, er möchte sie 340 mm auseinander haben.
Diskussion Nummer 2, jetzt hat meine Else Stielaugen wie ne Schnecke.
Dann wurds langsam kurios.
Weil die Else nur noch einen Sitz hat, das müsse er umtragen. Ok, kann ja sein.
Hab ihm dann erklärt, das jederzeit wieder der originale Sitz montiert werden kann. Wenn ich aus meinem Auto einen Sitz rausnehme um was zu transportieren, muss ich den ja auch nicht austragen.
Er meinte bloß: Es gibt Einsitzer und Zweisitzer und das muss eingetragen sein.
Gut, dann mach.
Zum krönenden Abschluss:
Der Rahmen wäre unzulässig gekürzt. Er bräuchte einen Nachweis vom Schweißerfachbetrieb, hab gelacht und gesagt das ist original so. Habe noch gesagt es wir sehr schwierig werden, den Schweißer von 1993 zu finden, wenn er nicht sogar schon nicht mehr lebt, der das damals bei Suzuki zusammengebraten hat.
Natürlich keine Plakette.
Ne Woche später bin ich wieder hin.
Hab mir online die Detailansicht vom Rahmen gezogen und ausgedruckt mitgebracht.
Die Diskussion war kurz und sehr wortkarg von der Gegenseite :-)
Es standen recht schnell 3 Prüfer an der Else, schauten auf den Zettel, danach wieder auf den Rahmen. Schweissperlen im Gesicht und komplett tonlos.
Plakette war dann endlich drauf ...
Was habt ihr für Geschichten?
Grüße
Erik
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Moin, die TÜV - Sachen willst Du nicht hören. Der TÜV wurde dann auch geschlossen, weil da keiner mehr hinfuhr... Was anderes kurioses: Hier hat mal das Straßenverkehrsamt (komplett) gebrannt. Viele haben sehr laut gelacht, das war genau so ein Kackladen wie der TÜV nebenan. Die Täter wurden nie ermittelt.... MFG, Bauer
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Beim TÜV kann es sehr einfach oder sehr schwierig sein. Könnte ein Buch darüber schreiben. Bin seit 54 Jahren mit TÜV-Pflichtigen Zweirädern unterwegs. Mittlerweile 18 Motorräder und 6 Roller. Die Story ist einfach erzählt. Ca. 1/3 aller Prüfungen gingen vollkommen einfach und problemlos über die Bühne. Ein weiteres Drittel führte beim 1. Anlauf auch zur Plakette, aber nur mit gutem Zureden und Schmeicheleien, wie, toll, dass Sie sich gut bei dem Modell XY auskennen, trifft man selten, da erkennt man ihr Herzblut für die Mopeds und ihre Fahrer... usw. das hilft bei dem mittleren Drittel. Beim letzten Drittel hilft auch das gute Zureden nichts. Entweder berechtigt oder unberechtigt, soll es an diesem Tag keine Plakette sein. Meistens liegt es an dem Prüfer selbst. Der hat einfach einen schlechten Tag. Knatsch mit der Alten, Hass auf seinen Job (kommt schon wieder so ein Heini und will ne Plakette), Stau im Berufsverkehr oder einfach nur einen dicken Kopf vom Skatabend zuvor. Wie auch immer. Hier hilft dann nur durchatmen. Freundlich bleiben. Fragen, was genau den geändert oder rückgebaut werden soll und dann einen neuen Termin, möglichst bei einem anderen TüV oder Kollegen machen zur Nachprüfung. Die ging dann auch in 9 von 10 Fällen gut über die Bühne. Hilfreich ist, vorbereitet zur Prüfung zu fahren. Also sauber gewaschenes Bike. Neue Reifen und neue Bremsen bringen deutliche Pluspunkte. Klar, dass alle Leuchten vorschriftsmäßig sein sollten und nicht nur Zierde. Die sollten auch funktionieren. Wie die Hupe. Auch die Bremsflüssigkeit sollte nicht älter als 2 Jahre sein, was man durchaus erwähnen kann. Dann sollte man selbst wie ein Biker und nicht wie ein Freibadbesucher gekleidet sein. Höflich aber bestimmt seine Anliegen vorbringen und den Prüfer nicht permanent vollquatschen, aber ab- und zu was freundliches von sich geben. Dann, so der TÜV-Prüfer will, geht alles gut. Garantie gibt es wie im restlichen Leben natürlich keine. Gute Fahrt und erfolgreiche Prüfungen.
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Ja, Prüfer sind auch nur Menschen.
Ich mach das immer so, das ich größere Unbauten oder Änderung im Vorfeld mit dem Prüfer bespreche und das hat bis jetzt immer sehr gut funktioniert.
Wenn bei nem normalen Termin mal etwas schief läuft und der Mann schlecht drauf ist, breche ich die Prüfung ab und such mir nen anderen Prüfer.
Und wie schon angemerkt wurde, immer schön freundlich bleiben und nicht auf dicken Max machen, dann klappts auch mit dem Prüfer:-)
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Meistens zahlt man vor der Prüfung. Selbst abbrechen kann man wenn einem das Geld egal ist. Ansonsten Augen zu und durch.