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Thema: Mist! Hydraulische Kupplung funktioniert nicht.

  1. #11
    Savage-IG Mitglied Avatar von steinbock
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    Ja, das nervt echt. Die Kiste fuhr und der "hippokratische Eid" sagt: nix schlimmer machen.

    Aber bis zu 3 mal im Jahr gerissener Zug oder Haltbarkeit unter 1.5 Jahre finde ich auch sch...

    Nee kein Bock mehr mit den Fisselteilen selber basteln, hab ich schon durch. Ca. 18 € aus'm Regenwald und immer einen in Reserve. Wechseln dauert mittlerweile 10-15 min.

    Gruss Klaus

  2. #12
    Moderator Avatar von der-wirre-Irre
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    So wirklich kann ich viele Umbau Maßnahmen nicht nachvollziehen.
    Die LS 650 ist doch wirklich ein robustes und zuverlässiges Moped.
    Man muss weder studiert haben, noch einen Computerkurs belegen um das Ding zu fahren und zu warten.
    Die paar bekannten Macken und Fehler lassen sich mit geringem Aufwand beseitigen.

    Warum das Moped dann immer wieder mit neuen und zum Teil recht teuren Fehlerquellen veredeln???
    Wenn Kupplung und Bowdenzug einigermaßen in Schuss sind, braucht man doch nicht wirklich Kraft in der Hand.
    Mit den ganzen, überflüssigen Elektronikbasteleien fange ich gar nicht erst an, ...
    Gibt Dinge, die kann man nicht erklären.



  3. #13
    Savage-IG Mitglied Avatar von steinbock
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    Ja, Tom,

    ich geb Dir ja recht, aber der Kupplungszug reißt bei mir zu oft! In einem Jahr 3x und max unter 2 Jahre. Darf man denn nicht 5-10 Jahre Haltbarkeit erwarten?? Das ist kein geringer Aufwand mehr, zumal die Kupplung Schrott gehen dürfte, wenn man wie gestern gezwungen wird, ohne nach Hause zu fahren.

    Gruß Klaus

    P.S. das wäre übrigens eine Erklärung, warum der Zug dauernd reißt und auch, warum mir die Hydraulik unter Zerstörung des Gebers und des Nehmers um die Ohren geflogen ist: es kostet zuviel Kraft, die Klinke zu ziehen. Daß der Nehmer schwächer wurde, hatte ich schon vor dem endgültigen Ausfall bemerkt.
    Geändert von steinbock (12.07.2022 um 16:58 Uhr)

  4. #14
    Moderator Avatar von der-wirre-Irre
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    Die originalen Bowdenzüge vom Mopedhersteller kosten eben mehr Geld als der Murx vom Mopeddiscounter (Polo/Louis) oder aus dem Netz. Halten dafür aber auch 10 - 20 Jahre, wenn man sich nicht um Pflege kümmert.
    Dann hatte die Zubehörindustrie den grandiosen Einfall mit diesen "verstärkten" Kupplungsfedern. Auch so ein völlig sinnbefreites Produkt.

    Also bei der Fehlersuche und der Kritik an Originalteilen (zu teuer), bitte zuerst mal selbstkritisch das eigene Kaufverhalten betrachten.
    Begriffe wie "Erstausrüsterqualität" und ähnlich blumige Versprechen sind reine Werbung für ein günstiges Produkt, haben aber nichts mit der Realität zu tun.

    Ich fahre einen verlängerten Nachbau-Kupplungszug von Taflexa seit mindestens 12 Jahren. Der Preis bewegt sich im Bereich des originalen Kupplungszug von Suzuki.
    Gibt Dinge, die kann man nicht erklären.



  5. #15
    Savage-IG Mitglied Avatar von pahld
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    Zitat Zitat von der-wirre-Irre Beitrag anzeigen
    ...
    Dann hatte die Zubehörindustrie den grandiosen Einfall mit diesen "verstärkten" Kupplungsfedern. Auch so ein völlig sinnbefreites Produkt.
    .
    genau Tom und seltsamerweise hab ich die auch noch nie gebraucht und unsere Kupplungen laufen
    Gruß Dieter
    Universaldilettant
    Und ich mag auch keine Bobber
    Zähneputzen ist wie Wählen, lässt man es wird es Braun

  6. #16
    Moderator Avatar von der-wirre-Irre
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    Zitat Zitat von pahld Beitrag anzeigen
    genau Tom und seltsamerweise hab ich die auch noch nie gebraucht und unsere Kupplungen laufen
    Schon komisch, oder?
    Gibt Dinge, die kann man nicht erklären.



  7. #17
    Savage-IG Mitglied Avatar von Bombero
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    Mmh. Dann müsste das Problem der gerissenen Züge aber hier viel öfter zu lesen sein,
    da ja nicht wenige Member die verstärkten Federn fahren. Die Zubehör- Kupplungs-Sets
    werden ja fast alle nur mit verstärkten Federn verkauft. Das Problem von @Steinbock
    muss irgendwo anders liegen. Selbstverständlich sind Original- Komplettzüge die 1.Wahl.
    Dennoch seh ich bei nötiger Sorgfalt kein Hinderniss beim Selbstanfertigen, da ja die
    Ursache für gerissene Züge fast immer am Übergang zum "Nippel" liegt und nicht an
    mangelnder Festigkeit des Drahtes. Irgendwann ist natürlich, allein aus Altersgründen,
    jeder Zug am Ende. Ich würde außerdem jedem Moped- Treiber* die Sets für Unterwegs
    von LO... oder PO.. empfehlen.Wenn der Zug dann reißt, kann der Rest raus gezogen
    werden und der Ersatzzug in die noch vorhandene Hülle eingefädelt werden (Minutensache!).
    Wichtig: denn Zug erst nach dem Einfädeln kürzen, da er sonst aufspleißt!!

    * auch wenn ich hier die maskuline Form wähle, sind selbstverständlich alle anderen mit gemeint!
    Gruß, Manni. ( Benzin Somelier + Motoröl Barista )

    Lieber Treibriemen-Else als Stiefelriemen-Bill !
    Früher war alles besser. Ich bin von Früher.

  8. #18
    Moderator Avatar von der-wirre-Irre
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    Die Druckfedern haben nichts mit den gerissenen Zügen zu tun.
    Die Züge reißen wegen der billigen und schlampigen Verarbeitung.
    Die Druckfedern sind nur ein weiteres Problem der billigen Zubehörteile.
    In einem 4er Set, bei Louis gekauft, hatte jede Feder eine andere Kennlinie.
    Gemessen wurde das bei einem Betrieb der sich auf Federn dieser Art spezialisiert hat und über entsprechende Messgeräte verfügt.

    Mir persönlich ist es egal, wer sich was in den Motor steckt, oder an die Karre hängt. Es ist nur immer wieder so, dass die Teile vom Discounter in Erstausrüsterqualität, den originalem Markenteilen fast immer in Haltbarkeit, Maßhaltigkeit und Fertigungsqualität unterlegen sind.

    Auf einfach: Wer billig kauft, kauft immer zweimal.
    Oder schiebt die Schuld dann eben auf anderes.


    Und ja, die Reparatursets für Bowdenzüge kann man benutzen.
    Es sind aber keine vollwertigen Bowdenzüge, sondern wie beschrieben, Notfallsets, mehr nicht.
    So ein dünnes Seil an der Hinterradbremse, hält erstmal, reißt aber garantiert im unpassendsten Moment.
    Und die Qualität ist halt dem Einsatzzweck entsprechend, billig und nicht sehr haltbar, wenn man viel und bei jedem Wetter fährt.

    Und das Problem wird nicht besser, wenn man in gestauchte, geknickte und beschädigte Bowdenzughüllen einfach ein neues Seil steckt und das eigentliche Problem bis zum nächsten mal verdrängt.
    Gibt Dinge, die kann man nicht erklären.



  9. #19
    Savage-IG Mitglied Avatar von Bombero
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    Werter Tom, die " Reparatursets" sind gedacht, und ich dachte ich hätte es so vermittelt,
    als schnelle Hilfe für Unterwegs. Da in diesen Sets die Bowdenzughüllen fehlen, sollte klar sein,
    dass das in keinem Fall weder ein vollwertiger Ersatz noch für längere Gebrauchszeit
    gedacht ist! Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der Austausch des defekten Zugs
    innerhalb von ~ 15 Min. ohne große Demontage weiterer Teile erledigt werden kann.
    Da es immer noch Züge unterschiedlicher Stärken mit dazugehörenden Hüllen als
    Meterware plus sonstiges Zubehör zu kaufen gibt, ist es immer noch möglich komplette
    Züge selbst zu fertigen ( müsstes Du aus alten Zeiten ja noch kennen). Hab ich früher bei
    unterschiedlichen Fahrzeugen öfter gemacht und davon ist keiner gerissen!
    Der Vorteil gekaufter fertiger Züge ist, dass die Hülle innen mit Kunststoff ausgekleidet ist
    was die Gleitfähigkeit enorm verbessert und der Zug somit Wartungsfrei ist. Was sich
    allerdings zum Nachteil entwickelt, wenn dann anschließend ( aus Unwissenheit)
    "nachgeschmiert" wird. Dann quillt der Kunststoff innen auf und die Sache wird
    unwiederbringlich schwergängig.
    Geändert von Bombero (13.07.2022 um 07:22 Uhr)
    Gruß, Manni. ( Benzin Somelier + Motoröl Barista )

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  10. #20
    Savage-IG Mitglied Avatar von steinbock
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    Hi Tom,

    entsprechende Erfahrungen, daß Originalzüge länger halten, habe ich halt noch nicht gemacht!

    Beim Fußbremsenzug hatte ich ein gegenteilige Erlebnis: gerissen, Kumpel meinte "das können wir flicken", habe hinterher nachrechnen können, daß die Bastelteile in Summe genauso viel kosteten wie ein Originalzug. Weiß nicht, ob die Bastelei gerissen ist, jedenfalls war ich irgendwann unzufrieden damit und hab mir 'nen Originalzug gekauft.

    Dem ist allerdings nach relativ kurzer Zeit das hintere Gewinde abgerissen. Nee, dachte ich, nicht schon wieder 50€+ ausgeben, hatte aber noch die Bastelteile. Die Frickelei, die ich mir dann ausgedacht hab, hält immer noch.

    Bei den vielen gerissenen Kupplungszügen waren bestimmt viele gebastelte darunter, weswegen ich ja keine Lust mehr drauf habe, sondern zu meinem Grundsatz "billig kaufen, immer einen in Reserve zum tauschen" kam. So richtig weiß ich gar nicht, wie lange die neu gekauften billigen halten. Aber ja, 3 oder 4 billige ist ein Originalzug, wenn die beiden jetzigen durch sind, werde ich das mal testen. Und für das Reparaturzeug hätte ich mir wohl noch einen Originalzug kaufen können. Aber das weiß man leider erst hinterher ...

    Neue Erkenntnisse, warum die Hydraulik nicht funktionierte: die Dichtungen! Oben und unten suppte es an den Leitungsenden raus und weil der Geber schief stand, tropfte es von ihm ab. Der scheint also noch ok zu sein. Der Nehmer ist total schwergängig, der ist wohl hin.

    Grüsse Klaus

    Würde mich schon interessieren, wie lange die Züge bei Euch halten, Original oder billig ...
    Geändert von steinbock (13.07.2022 um 10:39 Uhr)

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