Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 11 bis 16 von 16

Thema: Wann hören die ständigen Reparaturen auf??

  1. #11
    Savage-IG Mitglied Avatar von Bombero
    Registriert seit
    02.05.2012
    Ort
    Düsseldorf,Klein-Paris am Rhein
    Beiträge
    1.571
    Streiche "muss", setze "kann" ! FREUNDSCHAFT!
    Gruß, Manni.

    Lieber Treibriemen-Else als Stiefelriemen-Bill !
    Früher war alles besser. Ich bin von Früher.

  2. #12
    Savage-IG Mitglied Avatar von Yammi
    Registriert seit
    06.08.2018
    Ort
    Bremen umzu
    Beiträge
    60
    Ich würde die Frage nach den Reparaturen ja gerne beantworten.
    Aber vorher muss ich noch schnell den Vergaser wechseln.
    Aber danach habe ich bestimmt Zeit für eine ausführliche Antwort....
    2mal feste mitm Hammer draufhauen. Dann wird das schon.

  3. #13
    Savage-IG Mitglied Avatar von vauzwo
    Registriert seit
    28.03.2014
    Ort
    Rödermark
    Beiträge
    1.450
    Also über Alles was man selbst verschuldet--sei es nun durch Unwissenheit oder Missgeschick--brauchen wir uns nicht unterhalten,.
    Wenn ich was kaputt mache, muß ich es wieder richten.

    An Sonsten halten sich ( wenn man sie mal in Ordnung hat ) Reparaturen in Grenzen.
    Meine wird gut gepflegt und gut behandelt und bis auf die normale Verschleißteil Reparaturen ist die letzten Jahre nichts dran gewesen.

    Ich informiere mich bei Sachen, die ich nicht kann, vorher bei Anderen und fange nie an zu Schrauben, bevor ich nicht genau weiß was es ist.
    Und ich meine WISSEN und nicht annehmen, dann geht es eigentlich.

    Und wer meint alte Motorräder hätten mehr Mängel---Die modernen Teile mit dem ganzen Elektronischen Bim Bam machen viel mehr Probleme.
    Ich hab ja noch ne 390er Duke und was die alle mit nagelneuen Teilen berichten--Gute Nacht.
    Und die Elektronik hilft auch nicht sondern macht es komplizierter--denn sie zeigt einem ja nur einen Fehlercode und irgend was funktioniert nicht mehr--ABER was ist nun das Problem, ein Teil kaputt, etwas kaputt was dieses Teil beeinflusst, ein Sensor defekt, ein Kabel vom Sensor oder vom Teil defekt oder spinnt einfach den Computer ( was ja auch keine Seltenheit ist )--Schöne neue Welt.

    Da steht die Else gar nicht so schlecht da
    Jeder wie er kann-darf und möchte

  4. #14
    Savage-IG Mitglied Avatar von RobMag
    Registriert seit
    14.07.2007
    Ort
    Schönau
    Beiträge
    718
    Das Problem hatte ich am Anfang auch , Reparaturen ohne Ende . Anlasser hat nur ab und zu gestartet , weil Kohlen runter bei ca. 24tkm . Einer der Vorbesitzer hatte anscheinend mal den Vergaser raus und hat dann die Schellen vertauscht , wodurch dann Falschluft gezogen wurde , an jeder Ampel ging sie aus , neu starten . Dann das Problem mit dem Pulley , war auch recht schön .
    Jetzt sind alle größeren Baustellen erledigt , jetzt ist relative Ruhe . Jetzt werden dann hoffentlich nur noch altersbedingte Mängel kommen . Du mußt halt nur die Nerven haben , die erste Phase durchzustehen .
    Ich drück Dir die Daumen ,
    Robert
    Save yer confederate money , the south will rise again

  5. #15
    Savage-IG Mitglied Avatar von steinbock
    Registriert seit
    13.11.2010
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    156
    Hallo Freunde,

    Ihr habt natürlich völlig recht! 30 - 50% hab ich selbst verursacht, das sagt einem schon die Wahrscheinlichkeit und auch, daß ich der letzte bin, der über's Mist machen erhaben ist. Mußte wohl auch etwas Dampf ablassen ...

    Beim Anlasser habe ich voll ins Klo gepackt, beim Gabelrohr Glück gehabt, da geht wohl der Fakt, was ich vorher veranstaltet hab, auf mein Konto, (ok, ich nehm die Kolbensalbe beim nächsten Wechsel ...) aber bei vielem anderen glaube ich nicht, daß ich selbst bei maximaler Blödheit etwas hätte verhindern können. Und nein, hermann, ein bißchen weiß ich schon mittlerweile. Entweder ich mach das, im Zweifel auch den letzten Schiet, oder sie fährt nicht, so einfach ist das.

    Die Kupplungsreparatur würde ich allerdings verteidigen, mindestens genausogut wie alles neu. 2 mm stark muß der neue Zug sein, der Nippel ist dann der Richtige. Von unten ganz durchschieben, oben 7-8 cm überstehen lassen bzw. dort die Klemmschraube anbringen. Zum Kürzen direkt dahinter mit Seitenschneider fassen und 2 mal kräftig mit Hammer draufhauen, dann springt das überstehende Stück ab. Etwas abschleifen, damit die Klemmschraube gut in die Aufnahme rutscht.

    Ok, neueste Erkenntnisse: neuer Kupplungschalter hat was gebracht, kann wieder normal starten. Das Problem ist aber immer noch, daß ich zum Starten den Lenker ganz nach links einschlagen muß.

    Warum sind dauernd 5 V auf Anlasserkabel? Am Anlasserrelais ist ein schwarzes Kabel, was zur Zündbox führt. Habe es auch in den Schaltplänen gefunden (s. Bild) Ich verstehe nur nicht, was der Sinn des Ganzen sein soll? Muß das Zündbox-IC wissen, wenn der Startermotor läuft?

    Die jetzige Situation ist echt ein wenig bekloppt: wenn ich das Kabel abmache, startet sie auch bei geradem Lenker, und anscheinend gibt es keine Nachteile. Wenn's dran ist, tritt wieder das "Einschlagproblem" auf. Jemand 'ne Idee?

    Die Deko-Steuereinheit ist wohl ok. Wenn alle Kontakte geschlossen sind, und man drückt den Startknopf, kommen 12 V am Startrelais an, das konnte ich messen. Das Relais schaltet durch, und dann liegen 12 V an der Diode der Zündbox in Sperrrichtung an.

    Ich bin mir jetzt total unsicher, ob ich nicht Mist mache, wenn ich das Kabel weglasse. Allerdings ständig 5 V auf dem Anlasser kommt mir auch nicht richtig vor. Die fließen nämlich über den Anlasser nach Masse ab, denn Durchgang zwischen Plus und Gehäuse des Anlassers heißt nicht, daß der hinüber ist. Ob die Zündbox 'ne Macke hat, weiß ich auch nicht genau.

    Na ja, hab noch 'ne andere Idee, könnte noch Kontaktproblem bei den Steckern zur vorderen Kabelage existieren, es gab da schonmal Probleme, was durchaus dazu führen kann, daß das Signal vom Kupplungsschalter nicht durchkommt.

    Grüße Klaus
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    • Dateityp: jpg z.jpg (217,1 KB, 26x aufgerufen)

  6. #16
    Savage-IG Mitglied Avatar von steinbock
    Registriert seit
    13.11.2010
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    156
    Hallo Leute,

    so, jetzt sind mir die Ursachen für meinen Streß klarer geworden, und ich muß sagen, daß meine braßgesteuerte Überzeugung, nichts wesentlich falsch gemacht zu haben, doch sehr gelitten hat. Allerdings glaube ich immer noch nicht, daß mir besondere Blödheit vorzuwerfen wäre, ich würde es beim damaligen Wissenstand genauso wieder machen. Aber urteilt selbst:

    Als ich das Gabelrohr austauschte, habe ich die Gelegenheit benutzt, das dicke Kabel VOR das Gabelrohr zu führen, denn das Gebammel da links nervte. Das führte dazu, daß bei Lenkerbewegungen ein ganz leichter Zug, aber echt nur ein ganz leichter, auf die Steckverbindung des Kupplungsschalters unterm Tank ausgeübt wurde. Es reichte aber, damit der Stecker rausrutschte und ich nicht mehr starten konnte oder nur bei entschlagenem Lenker. Möglicherweise habe ich den schlampig reingesteckt, als ich den Kabelbaum wieder eingebaut habe, denn ich hatte noch ein Problem mit dem Stecker zum Scheinwerfer. Ein Kabelschuh im Stecker war rausgedrückt, und Licht und Blinker spannen völlig ...

    Die Art Stecker für den Kupplungsschalter sind wirklich der letzte Mist. Die brauch man nur schräg anzugucken, dann rutschen die raus. Es sind dieselben, wie sie auch bei der Verbindung der Blinkerkabel nach hinten unterm Sitz verwendet werden. (Ich hab die jetzt alle mal rausgeschnitten und einen funktionierenden Stecker eingebaut.) Einer existierte gar nicht mehr, der andere war plattgedrückt, und der 3. rutschte ständig auseinander, wenn man nur den Sitz abnahm ...

    Tja, mittlerweile kann ich mir auch vorstellen, warum die Lima kaputtging, und DAS hört sich jetzt echt peinlich und blöde an: Ölmangel! Denn wenn der Stator nur "in der Luft" steht, wird die Wärme nicht oder schlechter abgeführt. Und: ich habe totale Probleme, den Ölstand richtig abzulesen! Und dabei mache ich das Schauglas immer sorgfältig sauber und benutze einen "Zahnarztspiegel" und eine Leuchte. Aber der Deckelrand wirft einen ungünstigen Schatten und es sieht fälschlicherweise ok aus!

    Und wenn ich keinen Ölstrich und die Rippen des Schauglases sehe, bin ich völlig am Arsch. Ich weiß dann nicht, wieviel ich nachkippen muß. Der Ölstrich kommt einfach nicht wieder, egal was ich mache. Letztes Jahr habe ich 1.2 l nachgekippt und ich habe die Rippen immer noch gesehen. Ich habe dann nicht die geringste Ahnung, ob es immer noch zu wenig oder zu viel ist, MUSS dann ablassen und richtig nachfüllen, und wenn ich exakt 1.8 l einfülle, kriege ich wieder einen schönen Strich wie aus'm bücheli.

    Aufgefallen ist es mir, als ich das letztesmal tun musste: es war nur 1 l drin! Das hatte ich schonmal Anfang des Jahres, dachte aber, es läge an der langen Standzeit vorher. Klar ist auch, daß ich nicht die geringste Ahnung über den tatsächlichen Ölverbrauch habe, ziehe es aber jetzt in Bertracht, daß der unnormal hoch ist. Ich muß mir wirklich angewöhnen, z.B. mindestens einmal die Woche immer am selben Tag abzulesen, hoffend, daß ich den Punkt erwische, wenn der Strich auf 1/4 steht, dann weiß ich wenigstens, was ich machen muß. Und auch das hat meine Aufmerksamkeit beeinträchtigt: normales Nachfüllen kam ja vor und ich fühlte mich wegen der häufigen Ölwechsel in letzter Zeit sicher.

    Bei der 5 V Leitung von der Zündbox zum Anlasserpluspol habe ich mit einer Diode und einer Blinkerbirne mal einen Versuchsaufbau gemacht und dabei folgendes herausgefunden (hatte übrigens nix mit dem Kupplungsschalter zu tun, meine Vermutung war Blödsinn): zuerst 5 V angeschlossen, die Birne glimmte (nee: glomm!) dunkel. Vor der Diode gemessen: 4 V. Wenn ich aber hinter der Diode 12 V anlegte (das Kraftpaket half! :-), konnte ich davor 5 V messen.

    Was heißt das nun? Das Zündbox-IC kriegt wohl mit, wenn der Startermotor läuft, weil die Spannung bis zur Sperrspannung der Diode ansteigt. Allerdings messe ich am Mopped 5.5 V am Anlasserpluspol, offenbar weil der Innenwiderstand des Startermotors kleiner als der der Blinkerbirne ist. Ich hab ja auch Durchgang zw. Plus und Masse des Anlassers gemessen, im bücheli steht, das das nicht sein sollte, der Anlasser funktioniert aber. Nun, z.Z. hab ich das Kabel ab, der Anlasser dreht wie zuvor. Fühl mich allerdings nicht gut dabei: hat die Diode in der Zündbox oder das IC selbst eine Macke? Oder sind die 5 V wichtig, um sozusagen eine Vorspannung im Anlasser aufrecht zu erhalten, den Schock der durchgeschalteten 12 V zu mildern und damit den Anlasser vor frühzeitigem Durchbrennen zu schützen??

    Ok, das zum Stand der Dinge, im Moment bin aber froh und glücklich, daß alles funktioniert (na ja), mal sehen, wie lange es diesmal dauert ...
    Grüße Klaus

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •