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Thema: Potentielle Else von Nordwicht

  1. #1
    Savage-IG Mitglied Avatar von Nordwicht
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    ((Vermerk vom Viertakter, ich hab das mal hierher kopiert...))

    Kleines Update.

    350 Kilometer von mir entfernt steht eine LS, die schon nach meinem Geschmack umgebaut ist. Zwei Wermutstropfen gibt es aber.
    1.: die Umbauten sind nicht eingetragen, das Moped ist aber so durch den TüV gekommen. Teilegutachten sollen vorhanden sein. Eintragungen machen lassen sehe ich nicht als Riesenhürde.

    2.: der Motor hat 43.000 Kilometer runter. Vor 1000 Kilometern wurden in einer Werkstatt Steuerkettenspanner und Steuerkette gewechselt sowie Dichtungen am Kopf (Stopfen?) getauscht (Rechnung vorhanden). Wie ist diese Kilometerleistung einzuschätzen? Das Moped ist günstig genug, um von einem Bekannten zum moderaten Preis den Motor überholen zu lassen. Die Frage ist, ob es nur wegen der Zahl auf dem Tacho sein muß? Oder einfach horchen, ob er sich gesund anhört und erstmal fahren? Ich erwarte noch Detailfotos von der Verkäuferin. (Mopedfotos!!!). Nach deren Sichtung entscheide ich, ob ich die 700 Kilometer fahren will.
    Geändert von Viertakter (04.09.2019 um 19:55 Uhr) Grund: Passt nicht recht in Vorstellung

  2. #2
    Moderator Avatar von Viertakter
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    Moin!

    Also generell sind 43.000 km für einen Elsenmotor nichts aussergewöhnliches und einen Reparaturstau würde ich auch nicht dringend erwarten.

    Wichtig wäre, was ist wirklich alles gemacht worden? Bei der Leistung und wenn tatsächlich der berühmte Stopfen (Teilenr 1114537401) ersetzt wurde, wurden auch Nockenwelle, Kipphebel und Kipphebelwellen beäugt? Man hat die Teile ja dann direkt vor Augen.
    Ein weiteres, was im Zweifel gemacht werden sollte, wenn man den ganzen Mupf eh durchsieht, wären die Ventilschaftdichtungen. Die altern und verschleissen auch und dann säuft Elseken Öl.
    Ist aber schon ein "drangehen".

    Weiter ist dringend der TBKS zu empfehlen, um dauerhaft Problemen mit dem Steuertrieb aus dem Wege zu gehen.

    Gruss Lutz
    ...und wenn Sie sich jetzt sagen: "Ist das nicht schön?..." Dann stimme ich Ihnen zu: Ja, das ist NICHT schön!


  3. #3
    Savage-IG Mitglied Avatar von Nordwicht
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    TBKS habe ich natürlich, unabhängig davon, welche LS es am Ende werden wird, auf dem Zettel. Ich habe vor Wochen eine Mail an die diesbezüglich empfohlene Adresse geschickt. Keine Antwort. Besteht denn noch die Möglichkeit, an ein TBKS heranzukommen?

  4. #4
    Savage-IG Mitglied Avatar von pahld
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    Ruf Norbert doch an..Nummer steht oben in der Leiste unter Reparatur/Kontaktdaten

    Und ehrlich lieber eine LS mit 43000 gefahrenen Km als eine LS mit 12000 gestandenen KM.

    Ps meine hat jetzt ca 85 000 Km drauf und ausser einer neuen Steuerkette und der linken Schine is der Motor noch orginal
    Geändert von pahld (04.09.2019 um 21:02 Uhr)
    Gruß Dieter

    Universaldilettant
    Und ich mag auch keine Bobber

    Zähneputzen ist wie Wählen, lässt man es wird es Braun

  5. #5
    2. Administrator Avatar von Sigi
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    Hi, ohne Details zu kennen, ich würde mir das überlegen.
    Auch wenn kein Reparaturstau entstanden ist, ist eine gewisse Pflege mehr als hilfreich. Hab' erst einen 92er Motor mit 51k km drauf beäugt und muss gestehen, dass ich nicht immer so auf's Öl geschaut habe, wie es empfehlenswert ist.
    Kipphebel waren definitiv nicht mehr in Ordnung und der Vollständigkeit halber kam einen neue Nocke rein.
    Dazu noch Teile-Schmuh... hmhm... kann auch in die Hose gehen.

    Welche Teile wurden denn angebaut und sind nicht abgenommen? Und von denen welche haben Teilegutachten?

    Last but not least, wie viel wurde vom Verkäufer aufgerufen?

    Irgendwelche Funzeln mit e-Nummer, ein toller anderer Kotflügel, Dekoration oder ähnliches sind in meinen Augen z.B. grundsätzlich kein Preisargument, sondern als persönlicher Spaß des aktuellen Besitzers einzustufen.

  6. #6
    Savage-IG Mitglied Avatar von Nordwicht
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    Worüber ich mir gerade mehr Gedanken mache, ist das Baujahr und das Getriebe... 1986 Hatten die Elsen doch nur 4 Gänge?

  7. #7
    Moderator Avatar von Viertakter
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    Ja, bis BJ90 hatte die LS 4 Gänge. Das Gehäuse ist aber nicht verändert worden, da passen immer beide Getriebe (beim 5Gang ist noch eine Schaltgabelwelle und Schaltgabel mehr drin). Die einzige Crux ist, dass es die Ausgangswelle nicht mehr neu gibt, also unbedingt das Pulley runter um zu sehen, ob die Verzahnung noch gut ist.
    (Ich hab aber noch ein komplettes 4Gang Getriebe mit sehr guter Pulley-Verzahnung....)
    ...und wenn Sie sich jetzt sagen: "Ist das nicht schön?..." Dann stimme ich Ihnen zu: Ja, das ist NICHT schön!


  8. #8
    2. Administrator Avatar von Sigi
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    Das ist richtig. Zumindest wenn es auch der Block aus der Zeit ist.
    Bei rund 42.000 km das erste mal was an der Steuerkette / dem Spanner gemacht setzt eine sehr, sehr konstruktionsfreundliche Fahrweise voraus. Oder ein bisschen Glück.
    Ich denke man kann nicht völlig ausschließen, dass es nicht mehr der erste Motor ist.

    Also nachdem, was ich bisher gelesen habe und eigenen Schrauberwillen vorausgesetzt, würde ich bei allem Vierstelligem auf jeden Fall die Finger davon lassen.

  9. #9
    Savage-IG Mitglied Avatar von ladyfalk
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    Hallo Nordwicht,

    erstmal herzlich willkommen.
    Ich muss mich jetzt hier mal einklinken, damit man auch merkt, dass ich wieder da bin.
    Das stimmt 1986er Elsen haben ein 4-Ganggetriebe. Ich hab so eine und ich hab beim wiederherichten von meiner auch sehr darauf geachtet, dass dies so bleibt. Vierganggetriebe ist voll gut.
    Was ich jedoch eigentlich sagen will: Du denkst zu viel. Nach meiner (weiblichen) Ansicht. Ich will jetzt hier nicht alle langweilen mit meiner Geschichte, aber wer Else fährt, fährt Else, weil er ne Else fahren will. Und die, die ich kenne haben ihre Else mit dem Herzen ausgesucht. Dann bleibst ihr auch treu, wenn sie Zicken macht. Ich wollte damals unbedingt die, die ich jetzt habe und hab das Forum erst später entdeckt und nach der Anmeldung ein Bild von ihr reingestellt. worauf mehrere Leute die Hände über dem Kopf zusammen schlugen und mir empfahlen das Teil so schnell wie möglich wieder loszuwerden, da die Maschine durch die Tanklackierung ihnen bekannt war. Womit sie Prinzip auch recht hatten. Antriebswelle mit Locktide festgemacht und so Scherze.(Dank Norbert hab ich auch wieder eine gute Pulley-Verzahnung.) Aber ich wollte diese und sie wieder heile machen. Ich muss der Krähe, Johnboy und Kuddel beiflichten. Sie findet dich und wenn Du noch überlegen musst ob Du noch eine Bessere findest ist es nicht die Richtige. Denn für die Richtige machst Du dann was es braucht, dass ihr zusammen sein könnt.

    Wünsch Dir, dass Du sie bald findest.
    Konstanze
    LS
    Konstanze

    Liebe ist die einzige Revolution.

  10. #10
    Moderator Avatar von Viertakter
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    Zitat Zitat von Sigi Beitrag anzeigen
    Das ist richtig. Zumindest wenn es auch der Block aus der Zeit ist...
    Öhm, nein... Sagen wir es mal so: Selbst die ersten Blöcke hatten schon die Bohrungen für die zweite Schaltgabelwelle, die für das Fünfganggetriebe erst gebraucht wurden. Möglicherweise gab es die LS650 in anderen Ländern bereits mit 5 Gängen oder es ist der gleiche Block wie für die LS400.

    Ich hab 3 oder 4 von der ersten Motorengeneration offen gehabt, alle vorbereitet für beide Getriebeversionen. Von daher gab es da keine Änderung am Block.
    ...und wenn Sie sich jetzt sagen: "Ist das nicht schön?..." Dann stimme ich Ihnen zu: Ja, das ist NICHT schön!


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