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Ölleitung reparieren oder selber machen
ch fahre neben der eLSe auch eine Beta Euro 350, die ungefähr die gleiche Leistung hat wie die eLSe und deren Motor auch von Suzuki ist, nämlich von der DR350. Das Motorrad wurde nur in sehr geringen Stückzahlen in Deutschland verkauft und die Produktion 2006 eingestellt. Meine ist von 2005. Der Motor hat eine Trockensumpfschmierung und die linke, außen liegende Ölleitung ist undicht geworden. Es könnte der Schlauch mürbe geworden sein oder zwischen Schlauch und oberstem Fitting ist es nicht mehr ganz dicht. Ersatzleitungen von der DR350 sind noch zu bekommen, passen aber nicht an die Beta Euro, hauptsächlich wohl wegen des Ölvorratsbehälters der gleichzeitig als Ölkühler dient. Beta bietet keine Ersatzteile mehr an und der Gebrauchtmarkt ist praktisch nicht vorhanden. Meine Frage ist daher, was man jetzt noch machen kann. Wenn man zum Beispiel zu einem Hydraulikbetrieb geht, kann der die alten Fittings mit neuen Schläuchen verbinden? Die Öse ist kein Problem, aber die rautenförmigen Flansche, wo gibt es sowas? Deshalb die Frage, ob man die alten wiederverwenden kann und wer so etwas machen würde. Kann man vielleicht auch eine komplette Ölleitung selber anfertigen? Gibt es Alternativen zur Verpressung der Schläuche mit den Armaturen? Hat jemand von Euch damit schon mal Erfahrungen gesammelt? An den Bildern kann man sich orientieren, worum es geht und die ungefähren Abmessungen sind aufgeschrieben.
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Zitat:
Zitat von
Hoschi
Die alten Fittings wiederzuverwenden ist glaube ich nicht möglich. .
Das Ding ist jetzt ausgebaut. Um es nachbauen zu lassen, müsste man die Fittings einzeln ordern können. mit den abgebildeten Leitungswinkeln. Aber wo gibt es sowas? Ich habe bisher trotz einigem Suchaufwand noch nichts gefunden. Was man auf dem Foto sehen kann, ist auch wie weich der Schlauch ist. Das umschließende Gewebe wäre normalerweise hellgelb, ist aber mit dunklem Motoröl vollgesogen. Der Schaden ist höchstwahrscheinlich auf der kurzen Schlauchstrecke. Ich klappere in nächster Zeit einige Hydraulikbetriebe ab. Ein erster hat aber heute schon abgelehnt, sich damit zu befassen. Der TÜV fordert keine ABE für nachgebaute oder sanierte Ölleitungen im Gegensatz zu Bremsleitungen. Er geht davon aus, dass wenn eine Fachwerkstatt die Sache gemacht hat, sie in Ordnung ist.