Also hast du den Druck vorab mit einem geeichten Manometer geprüft. Bin gespannt wie es weiter geht.
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Nein, ich hab nicht aufgegeben, ich hann immer noch die Freck (so der Saarländer), ausserdem ist die Werkstatt z.Zt. mehr eine Tropfsteinhöhle (selbstgepfuschter "Terrassenbalkon" obendrüber nicht mehr dicht). Das riecht streng nach Arbeit im Frühjahr. 😅
Das Material zur Vervollständigung meiner Messstation ist alles da. Sobald ich mich wieder fähig fühle, geht's weiter mit der Öl- und Auspuffgeschichte. Ich werde berichten.
Hallo zusammen,
gestern war ich das erste Mal wieder in der Werkstatt. Schnee weg, Freck weg, Husten hält sich noch etwas.
Ich habe gestern meine kleine Messstation fertiggestellt, die Druckschalter noch einmal durchgemessen, den verlängerten Anschlussnippel und den neuen, einstellbaren Druckschalter montiert, den Auspuff drangeworfen und einen Probelauf bis 100°C (Öltemperatur) durchgeführt.
Ergebnis: Der Druckschalter funktionierte, obwohl in der Messstation eingestellt (0,06 bar bis 0,09 bar) genauso nicht, wie der erste, nicht einstellbare. Bei ~ 50°C begann die LED schon zu flackern. Da ich ja aber den Öldruck der eLSe mit dem gleichen digitalen Öldruckmanometer an der gleichem Stelle über verschiedene Drehzahlen und Temperaturen gemessen habe und dieser laut SUZUKI-Vorgabe im Bestbereich liegt, muss diese "Falschanzeige" einen anderen Grund haben als zu geringen Öldruck. Ich musste den Druckschalter bei steigender Öltemperatur mehrfach nachregulieren, was auch funktionierte. Vielleicht liegt es an der Temperaturänderung des Messmediums (kontinuierliche Messung bei ständig steigender Temperatur).🤷 Hat jemand noch eine andere Idee? Dann her damit.
Letztendlich ist es egal. Ich habe den Druckschalter nun so eingestellt, dass er bei 100°C noch nicht zu schließen beginnt (kein LED-Flackern), das reicht mir aus. Die Aufgabe (kein LED-Flackern im Standgas (~1050 U/min) bei "Öl-Fahrtemperatur") ist gelöst. Die 1.050 U/min sind der Mittelwert des von SUZUKI vorgegebenen Standgasdrehzahlbereichs (900 bis 1.200 U/min).
Jetzt lege ich noch eine kurze Masseleitung für den Öldruckschalter, dann geht's an den Schalldämpfereinsatz vom Auspuff. Ralph (Hoschi) wartet bestimmt schon auf meinen Anruf.
Ich berichte weiter.
@Dieter (pahld): Sollte ich für den Auspuff in einen anderen Thread wechseln, oder kann ich hier bleiben?
mach einen Neuen auf das hat ja nix mehr mit Motorschaden zu tun
Hallo
Du schreibst bei 100 C noch nicht zu schliessen beginnt ? Das Flackern kommt doch eher durch das Öffnen des Schalters . Wo ist mein Denkfehler ?
Und da du nachgestellt hast, bei welchem Druck schaltet denn jetzt der Schalter ?
MfG
Hallo,
der verbaute Druckschalter ist ein "Öffner", d.h., der Stromkreis ist drucklos (in Ruhestellung) geschlossen, die "Öldruck-Warn-LED" leuchtet bei "Zündung ein" und "Motor aus". Übersteigt der Öldruck den voreingestellten Wert (Motorstart), öffnet der Druckschalter den Stromkreis, die LED erlischt. Nähert sich der Öldruck dem eingestellten Wert von "oben", beginnt der Druckschalter den Stromkreis wieder zu schließen (die LED flackert). Ist der Stromkreis wieder geschlossen (voller Kontakt des Schließelements im Druckschalter), leuchtet die LED wieder dauerhaft. So mein Verständnis.
Zu deiner Frage des nachgestellten Druckschalters: Meiner Meinung nach schaltet der Druckschalter bei den Parametern 100°C und 1.050 U/min bei etwas über 0.055 bar (Wert aus der von mir erstellten Messwerttabelle). Das notwendige Nachstellen führe ich auf die Temperaturdifferenz beim Voreinstellen mit dem Medium Druckluft bei ~10°C in der Werkstatt zurück. Ich vermute, dass erst der Betrieb am Einbauort die korrekte "Kennlinie" des Druckschalters wiedergibt und ich deshalb den Druckschalter nachjustieren musste. Ich habe nicht parallel mit dem digitalen Manometer gemessen, warum auch, es würde sich kein anderes Ergebnis einstellen. Lediglich der Druckschalter musste an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. D.h. für mich, dass meine Messstation eigentlich "nur" eine Prüfstation ist, um festzustellen, ob ein Schaltelement schaltet, also funktioniert. Exakt eingestellt werden muss es am Einbauort.
Ach du mein lieber Gott (also jetzt bist mal ausnahmsweise nicht DU gemeint, Dieter (pahld)😉), ich hab mal im Allgemeinforum gestöbert. Da gibt's ja schon genug "Auspuffthreads". Bei mir geht's ja nur darum, wie sieht mein Silvertail K02 innen aus, und was ist der beste Weg, wenn er eben NICHT mehr gut aussieht. Das bekomme ich mit Ralph (Hoschi) schon per PN bzw. tel. gelöst, dafür muss ich das "Auspuffforum" nicht noch weiter aufblähen. Ich berichte dann vielleicht nur ganz kurz über das Ergebnis.
Wäre für andere aber auch Interessant.
Ok, wenn ein allg. Interesse besteht, bin ich der Letzte, der sich verweigert. 🤘
Ich erstelle im Allgemeinbereich einen "LV-Silvertail K02"-Thread. Erste Einträge allerdings erst, wenn ich an die Arbeit gehe (kann noch etwas dauern). Beginnen werde ich mit dem Ist-Zustand der Einzelteile, den ich bei der Demontage vorfinde (Fotos / Bemerkungen). 👋
Erinnert ihr euch?
- "Die Aufgabe (kein LED-Flackern im Standgas (~1050 U/min) bei "Öl-Fahrtemperatur") ist gelöst."
- "Jetzt lege ich noch eine kurze Masseleitung für den Öldruckschalter, dann ..."
Zu früh gefreut, sch..., sch..., sch..., "rumgetrampel", geheule, lautstarke Absonderung diverser Schimpfworte, Kleinkindgehabe ("ich will jetzt sofort, dass das funktioniert"). So mein Gemütszustand, nachdem ich vorgestern die Zündung der eLSe auf ON gestellt habe und die ÖL-LED dunkel blieb (trotz sauberer Masseanbindung des neuen Druckschalters).
- Spannung liegt am Druckschalter an (Sicherung intakt).
- LED leuchtet, wenn sie direkt mit Spannung versorgt wird (LED i.O.; Leitungen i.O.).
Erste Vermutung: Druckschalter im A...
Druckschalter wieder raus (geht ja jetzt einfach durch den verlängerten Anschlussnippel).
Druckschalter in die neue Prüfstation und... taa taa, er funktioniert tadellos. Hä, wieso in Gottes Namen ...?
Fazit: Ich bin erstmal am Ende meiner Weisheit (iss eh nicht so viel).
Frage: WAS KÖNNTE ES SEIN? WER KANN HELFEN? HAT WER NOCH EINEN TIPP?
HILFEEEEEE!!!
Entweder liegt bei Z+ keine 12V Spannung an der Kontrolleuchte an oder der Schalter bekommt vom Motor keine Masse die er durchschalten könnte. Oder schaltet der Druckschalter die 12V durch? Also+ rein und + raus. Wenn das so geschaltet ist kommt an der Kontrolleuchte dieses geschaltete + nicht an oder die Kontrolleuchte hat keine Masse. Denk nochmal nach wenn du dich beruhigt hast und mess nochmal alles durch.
Hi Joe,
war natürlich nur Spaß mit dem "Nervenverlieren", sowas passiert mir äußerst selten (mit 64 Lenzen ist man schon etwas ruhiger).
Zu deinen Tipps:
Erst mal vielen Dank, dass du dir Gedanken machst.
Ich habe ja einen zusätzlichen 4-fach-Sicherungskasten im ehemaligen Werkzeugfach installiert und über Z+ mit 12V versorgt. Hier liegt sauber Spannung an, wenn ich mit dem Zündschlüssel auf "Zündung ein" schalte. Alle Sicherungen (je 5A) sind ganz, also alle 4 Ausgänge haben Z+ anliegen.
Die ÖL-Kontroll-LED leuchtet, wenn ich sie direkt mit Z+ 12V versorge. Ich habe hierfür einfach vom Z+ 12V-Anschluss des Druckschalters auf Masse gelegt, d.h. den Stromkreis ohne den Druckschalter geschlossen. Das sagt gleichzeitig aus, dass am Druckschalter Z+ 12V anliegen (kein Kabelbruch). Jetzt kann es doch eigentlich nur noch an der Masse oder am Druckschalter selbst hängen. Der Druckschalter funktioniert aber in der Prüfstation wieder einwandfrei. Am Moped hat er vor zwei Tagen ja auch funktioniert, und zwischendurch war ich gar nicht an der Maschine. Deshalb meine Verwirrung. Was ist in den zwei Tagen in der Werkstatt passiert? 🤷
Ich werde deinem Rat folgen und alles noch einmal sauber durchmessen. Irgendwo liegt der Hund begraben, wie man so schön sagt.
Ich berichte.
Hier mal das Prinzipschaubild. Ist doch alles korrekt, oder? Sollte so funktionieren (hat es ja auch schon).
Moin moin,Zwei Anmerkungen, eine LED ist richtungsgebunden, d. h. Wenn die falschem ist, leuchtet die nicht. Geht der Öldruckschalter wirklich auf den Rahmen? Wenn ja, dann setz mal ein richtiges Massekabel auf die Fahrzeugmasse. Von dem Batterie Minus geht nur das dicke Kabel auf den Rahmen für den Anlasser. Von der Batterie kommt aber noch ein dünneres Massekabel in den Kabelbaum, das ist die eigentliche Masse für das Fahrzeug. Das mit dem 12V- und 12V+ am Öldruckschalter stimmt nicht, der Öldruckschalter schaltet nur Masse an die Kontrolleleuchte, mehr nicht. Wenn der Öldruckschalter 12 V+ benötigt, dann ist deine Schaltung falsch.Gruß Jogi
Den Rahmen als Masse zu nutzen ist Mist. Bau einen vernünftig geschlossenen Stromkreis. Wenn irgendwo ein Fehler liegt, kann man mit der Wiederstandsmesssung den Durchgang prüfen und findet den Fehler... Über den Rahmen geht der Gesamtwiederstand hoch.
Hallo
Würde ich auch so vorschlagen. Scheint, dass der Gesamtwiderstand der Schaltung zu hoch ist und die LED nicht zündet.
MfG.
Solange der Schalter noch nicht schaltet liegt dort 12 Spannung an. Die Spannung fliesst von der Sicherung durch die Kontrolleuchte an den Schalter.
Hallo
Setz mal ne Glühbirne da rein. Könnte gut sein, dass die dann leuchtet, wenn womöglich auch nicht besonders hell , falls es ein Widerstandsproblem ist.
MfG.
Ja Joe, das ist korrekt. Wenn ich den Z+Anschluss des Druckschalters direkt mit Masse verbinde also quasi den Druckschalter aussen vor lasse, brennt die LED auch fleißig. Der Druckschalter ist ja ein "Öffner", also stromlos geschlossen. Daher müsste die LED auch bei "Zündung ein" / "Motor aus" brennen. Hat sie ja auch, als ich installiert und geprüft hatte (hier hatte ich die Masse aber nur über eine Leitung mit Kroko-Klemmen an eine Kühlrippe des Zylinders gelegt), eben nur zwei Tage später nicht mehr. Das mit dem Masseproblem, welches von den Kollegen zurecht angesprochen wurde, gehe ich zuerst mal an (obwohl die erste Masse ja an der Kühlrippe also am Motor angeschlossen war), dann weitersehen. Vielleicht hat sich dann schon alles erledigt. Bliebe dann lediglich die Frage, warum es beim ersten Versuch einwandfrei funktioniert hat. Ich befürchte ja immer noch, dass Öl in den Druckschalter eingedrungen ist und als Isolator gewirkt hat. Als ich ihn dann ausgebaut, sauber gemacht und wieder mit Luft geprüft hatte, wuppte er ja wieder. Ich werde es sehen, wenn ich alles wieder sauber zusammen habe und berichten.
Danke erstmal an alle, für die tolle Unterstützung.
Hallo Freunde des gepflegten Öl- und Stromwahnsinns.
Die Lösung des Problems ist/war so einfach wie der Fehler tricky.
Vorab: Es ist kein Öl in den Druckschalter gedrungen, Jott sei Dank, würde der Rheinländer sagen.
Nun zur Analyse:
Ich habe die Spannung an den 4 Sicherungen des Zusatzsicherungskastens gemessen. Dabei fiel mir auf, dass die Spannung der Batterie grundsätzlich ziemlich schwach war (nicht mal 11 V mehr). Das zweite was auffiel, am Druckschalter lagen noch einmal 1,5 V weniger an.
Ich habe nun die Batterie geladen. Am Druckschalter liegt aber immer noch über 1 V weniger an. Ich vermute, dass der Spannungsabfall über die von mir gelegte, doch recht dünne Leitung (0,75 Quadrat) zu hoch ist, und im Zusammenspiel der schwachen Batterie die LED nicht zünden kann.
Die gelbe "Temperatur-LED" hat das Spannungsproblem nicht (da liegen durchgehend dickere Leitungen).
Jetzt mit aufgeladener Batterie scheint die Spannung noch ausreichend hoch zum Zünden zu sein. Ich habe den Druckschalter nun wieder eingestellt und es klappt alles. Ich werde die Sache morgen wieder überprüfen.
Jetzt hab ich mir unwissentlich noch ein schönes Gadget eingebaut. Bleibt die Öldruck-LED bei "Zündung ein" und "Motor aus" dunkel, muss die Batterie geladen werden. 🤪
Übrigens habe ich die Masse doch am Rahmen angebracht, es funktioniert.
Geht ihr mit meinem Lösungsansatz mit?
Vielen Dank an alle, die mich in der Sache unterstützt haben.
Gestern abend war ich noch einmal in der Werkstatt. Das Öl der Maschine hatte noch 20°C. Zündung ein, Öldruck-LED blieb aus. Also erstmal doch keine wirkliche Verbesserung.
Was werde ich jetzt tun?
Schritt 1: Im Ist-Zustand das Massekabel an den Motorblock verlegen und testen.
Schritt 2: Funktioniert Schritt 1, Entschuldigung ans Forum fällig und Eingeständnis des eigenen Altersstarrsinns.
Schritt 3: Funktioniert Schritt 1 nicht, Batteriespannung prüfen, evtl. noch einmal "Nachladen" und schauen, ob dann die LED wieder angeht bei "Zündung ein" / "Motor aus".
Schritt 4: Egal, ob Schritt 3 funktioniert oder nicht, Sitzbank ab, Tank ab, provisorisch die 0,75 Quadrat-Leitung gegen eine dickere (1,5 Quadrat-Leitung) austauschen und testen (auch, ob sich der Spannungsabfall vermindert).
Schritt 5: Funktioniert Schritt 4, neue 1,5 Quadrat-Leitung fest verlegen und das Rätsel ist gelöst.
Schritt 6: Die Masse dann, wie allseits im Forum eindringlich vorgegeben, endgültig mit dem Motorblock verbinden (um gaaaanz sicher zu sein).
Schritt 7: Funktioniert Schritt 4 nicht, langsam mit Verzweifeln beginnen.
Ich berichte.
Das hat nix mit deiner Leitung zu tuen. Könntest sogar noch dünnere nehmen. Da fliesst sehr wenig Stromstärke (Ampere) bei dieser winzigen LED. Das Problem ist dann eher die Batterie Spannung. Hast du mal die Spannung an den verschiedenen Stellen mit geladener Batterie gemessen.?? Und das mit der Verwexelung von Stromstärke und Spannung war eine Unachtsamkeit meinerseits. Also Danke für die Zahlreichen Belehrungen. Ich wollte keine Verwirrung stiften.
Moin moin,Kabelquerschnitt reicht. Bei 1 V Spannungsverhältnis ist was faul, das sind gerne die Steck- und Lötverbindungen oder ein teilweise gebrochenes Kabel. Tausch auch sicherheitshalber mal die Sicherungen, hier gibt es auch die lustigsten Probleme wie Haarrisse.Gruß Jogi
So, nochmal reingetraut in die Höhle des kleinen blauen Löwen.
Folgende Arbeiten erledigt (unabhängig von meinem Plan im vorherigen Post):
- Bestehende (von mir verlegte) Leitung durchgemessen. Dazu Leitung separat an eine externe (voll geladene) Batterie angeschlossen. Ergebnis: Die Leitung hat einen sauberen Durchgang, die LED leuchtet einwandfrei.
- Danach den Druckschalter in den Stromkreis eingebunden und zum Schaltpunkt eingestellt. Ergebnis: Der Druckschalter schaltet wie er soll, die LED leuchtet, wie sie soll.
- Jetzt wieder den "normalen" Stromkreis hergestellt, also Druckschalter und LED an die Batterie des Motorrads angeschlossen. Ergebnis: Die LED leuchtet plötzlich nur ganz schwach.
- Verbindungen zum Druckschalter kontrolliert und siehe da, ein Kabelschuh sitzt nicht fest.
- Den Kabelschuh etwas zusammengedrückt und wieder aufgesteckt (sitzt jetzt stramm). Zündung ein und siehe da, die LED flackert, wenn ich in den "Druckschaltbereich" komme und geht dann voll an oder eben aus, halt wie es sein soll.
- Die eLSe angeworfen und laufen gelassen, bis das Öl 100°C erreicht hat. Während des "Warmlaufens" immer wieder den Druckschalter nachgestellt, so dass die LED gerade noch schwach flackert. Grund: Der Öldruck sinkt ja bei gleicher Drehzahl beim wärmer werdendem Öl immer weiter ab, der Druckschalter schaltet entsprechend und muss wieder einreguliert werden. Über den gesamten Temperaturbereich funktionierte das problemlos, heißt, der Druckschalter schaltet einwandfrei. Bei 100°C den Druckschalter so einreguliert, dass die LED (im Standgas) gerade noch aus bleibt. Die Leerlaufdrehzahl bei eingeschaltetem Licht (Fernlicht) und eingeschaltetem Blinker auf 1.000 U/min eingestellt. Sind die Verbraucher ausgeschaltet, läuft die Maschine etwas höher.
- Motor abgestellt und bis das Motoröl noch eine Temperatur knapp über 80°C hatte, immer mal wieder die Zündung eingeschaltet. Ergebnis: Die LED arbeitet (also leuchtet) einwandfrei.
Ich werde morgen, wenn die Maschine komplett abgekühlt ist, noch mal die Zündung einschalten. Dann sehe ich, ob es tatsächlich an der schlechten Kabelschuhverbindung lag.
Ich werde berichten.
Ach, bevor ich es vergesse, der Spannungsverlust, den ich gemessen habe, ist die sogenannte Flussspannung, die die LED benötigt, um überhaupt leuchten zu können (dem Internet sei Dank).
Und Dank an alle, die mich dahingehend beruhigt haben, dass der von mir gewählte Kabelquerschnitt (0,75 Quadrat) durchaus i.O. ist.
Jogi, deinen Post habe ich tatsächlich erst hinterher gelesen, aber du warst, wenn morgen noch alles funktioniert, mit deinem "Kabelschuhtipp" genau auf der richtigen Spur.
Hallo
Musste ja sowas sein, wie geschrieben, zu hoher Widerstand , dadurch Spannungsverlust bis unter die Zündspannung der LED. Mit ner ordinären Glühbirne hätte mans entdeckt, da diese trotzdem glimmen würde
MfG
Moin ins Forum,
war eben kurz in der Werkstatt, Heizung anmachen. Habe bei der Gelegenheit mal den Zündschlüssel auf "Zündung ein" gedreht. Ergebnis: Die Öldruck-LED bleibt aus, das ist erstmal bitter. 😒
Nach all den Arbeiten und Überprüfungen ohne befriedigendes Ergebnis komme ich langsam zu der Erkenntnis, dass der Druckschalter vielleicht doch nicht so arbeitet, wie ich mir das wünsche.
Nochmal ganz klar:
- Wenn ich bei kaltem Motor den Druckschalter an seinen Schaltpunkt drehe (also die Stellschraube ein gutes Stück hinein), schaltet der Druckschalter einwandfrei, die LED flackert im "Schaltbereich" und leuchtet voll (bzw. geht aus), wenn dieser von oben bzw. von unten überschritten ist.
- Lasse ich dann den Motor warmlaufen, muss ich die Stellschraube immer weiter herausdrehen. Ich habe das darauf zurückgeführt, dass das Öl immer wärmer und dadurch der Öldruck immer geringer wird.
- Sind die von mir einfach mal als max. vorgegebenen 100°C erreicht, stelle ich den Druckschalter so ein, dass die LED gerade noch so NICHT leuchtet.
- Schalte ich nun den Motor aus und dann die Zündung wieder ein, leuchtet die LED ganz normal auf.
- Komme ich den nächsten Morgen in die Werkstatt und schalte die Zündung ein, bleibt die LED dunkel.
- Unterschied zum Abend zuvor: Das Öl ist wieder kalt.
Alles ist durchgemessen, alle Anschlüsse i.O., kein Massefehler, kein überdurchschnittlicher Spannungsabfall. Ich kann mir jetzt nur noch vorstellen, dass der Druckschalter nur für eine gleichbleibende Temperatur des Messmediums geeignet ist, d.h. das "Messfenster" immer nur für einen bestimmten Temperaturbereich passt (deshalb ist auch das Nachstellen notwendig). Hätte das Öl immer um die 100°C, würde der Druckschalter einwandfrei funktionieren.
Was meint die Community? Wäre das ein Ansatz zu erklären, warum das System nicht funktioniert? Schreibt ruhig, was ihr denkt, was es noch sein könnte, mehr Gehirne haben mehr Gesamtkapazität. 😁
Frage: Da die ganze Öldruckschaltergeschichte ja nichts mehr mit dem ursprünglichen Thread "Motorschaden 2" zu tun hat, gehört sie eigentlich in einen neuen Thread namens "eLSe und ihr nachgerüsteter Öldruckschalter". Kann ich die betreffenden Beiträge dorthin umziehen oder muss das ein Moderator tun? Erstellen kann ich den Thread ja.
Das kann doch eigendlich nur am Öldruckschalter liegen wenn du bei kalt oder heiss nachregeln musst. Die Schaltung ist ja richtig. Dein Prüfstand hat ja auch nur eine Temperatur.
Hallo
Denke dass du bei heissem Öl den Druckschalter auf so einen geringen Schaltpunkt zurückdrehst, dass der kaum noch schaltet. Der Schalter hat ja doch eine Hysterese, wenn auch bestimmt recht gering.
MfG
Moin moin,Hysterese ist der eine Punkt. Es ist ja ein Öffner, d. h. er sollte grundsätzlich die Verbindung zur Masse herstellen, bis der passende Druck erreicht ist und dann öffnen und die Verbindung zur Masse wird unterbrochen wodurch die LED ausgeht. Frage ist, wo soll jetzt der Druck hingehen, der am Schalter anlag? Ich würde folgendes probieren, jetzt wo die LED nicht leuchtet sollte der Schalter keinen Durchgang haben, das kann man messen. Dann den Schalter ausbauen und direkt messen ob jetzt Durchgang ist. Dann die Messung mit Abstand am ausgebauten Schalter wiederholen, ggf. baut sich drr Druck am Schalter einfach nicht ab oder er klemmt.Gruß Jogi
Genauso isses, Joe. Ich hab heute morgen den Druckschalter nachgestellt (also Einstellaschraube wieder rein) und siehe da, er wuppt wieder. Ich gehe jetzt fest davon aus, dass der Öldruckschalter bei gleichbleibender Temperatur auch sauber schaltet. Da das hier nicht möglich ist, muss ich mir was anderes überlegen. Vielleicht gibt es ein Anzeigeinstrument, welches einen Anzeigebereich hat, der dem sehr niedrigen eLSe-Öldruck gerecht wird und auch noch schön aussieht.
Dann dürfte der Druckschalter aber nicht mehr arbeiten bei 100°C und der Einstellung, dass die LED gerade nicht angeht, aber genau das tut er ja. Er reagiert auf die Nachjustierung. Und mindestens bis in den 80°C-Bereich funktioniert es ja immer noch (also LED an). Wäre vielleicht interessant zu wissen, ab welcher Temperatur (beim Abkühlen) er den Dienst quittiert (LED aus und nicht mehr an), aber da müsste ich fauler Hund ja alle 5 Min runter und kucken (die Abkühlzeit ist ja doch erheblich länger als die Aufwärmzeit).
Guter Einwand Jogi. Man sollte ja meinen, liegt kein Druck an, MUSS die LED leuchten, egal bei welcher Einstellung. Hängen kann er aber nicht, er arbeitet ja, je nachdem, wie er eingestellt ist. Und ja, er arbeitet am Motor und auch in der Prüfstation jeweils einwandfrei.
Ich werde aber deine Messvorgehensweise anwenden und berichten.
Sodele, nochmals den Druckschalter gemessen. Ergebnis: Er macht, was er soll. Durchgang / kein Durchgang, halt nur bei der aktuellen Temperatur. Wird's wärmer, verändert sich der Schaltbereich. Ich versuche nochmal, über das Internetz weitere Infos zum Druckschalter zu finden, vielleicht ergibt sich noch was. Ansonsten schaue ich mal nach einer digitalen Direktanzeige.
Aktualisierung: Ich habe mich noch einmal mit dem Lieferanten in Verbindung gesetzt, zwecks Rückgabe des für diesen Anwendungsfall ungeeigneten Druckschalters. Als ich ihm in einer früheren Nachricht geschrieben hatte, dass der Schalter im System nicht so funktioniert wie erwartet, schrieb er, dass der Schalter nur für Hydraulik vorgesehen wäre. Ich hatte allerdings vor der Bestellung angefragt, ob der Schalter auch für den Einsatz an einem Motorrad geeignet ist. Der Verkäufer hat mich vor der Bestellung nicht informiert, dass dem nicht so ist, er hat lediglich in der letzten Nachricht (lange nach der Bestellung) geschrieben, dass er das nicht wisse. Bin mal gespannt, was rauskommt. Die Macht der Bewertung. 😉
Hallo
War der Schalter denn geschaltet, als die LED nicht ging ? Oder ist der Widerstand nur wieder zu hoch zum Zünden der LED. Ein Schalter, der bei so geringen Drücken schaltet kann ja keine festen Schaltungen haben, heisst , Kontakte liegen kaum an. Versuch doch mal ne Glühbirne anstelle der LED , wie ich schon mal geschrieben hatte. Die würde dann zumindest glimmen.
MfG