Ich brauch kein Terrarium, ich hab drei Garagen...:yeah::yeah::grin::grin::grin:
Gruß Attur
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Ich brauch kein Terrarium, ich hab drei Garagen...:yeah::yeah::grin::grin::grin:
Gruß Attur
das ist die mo von meiner frau und mir.
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Ich darf keine Haustiere halten. Im Flur steht: Betteln und Haustieren verboten.
Früher hatte ich mal acht Schlangen, verteilt auf vier Terrarien und einen Sumpfluchs. Der Luchs war unproblematisch, der frass am Liebsten Hühnerklein (schon tot!).
Als ich ein Pärchen Baby-Kornnattern erworben hatte, war ich gezwungen, mangels Nacktmäuse aus der Zoohandlung, selbst Mäuse zu züchten um deren Nachwuchs zu verfüttern. Dies erforderte, dass ich mich näher mit den Mäusen beschäftigen mute und ich baute zwangsläufig eine Beziehung zu ihnen auf. Später konnte ich mich selbst nicht mehr leiden, weil ich ständig Gott spielen und die Natur ersetzen mußte. Ich mußte entscheiden, wer denn nun sterben muß, um den Schlangen das Überleben zu sichern.
Letztlich verkaufte ich die Schlangen, es ging einfach nicht mehr. So bin ich vom Saulus zum Paulus geworden. Ich hebe eine Schnecke vom Weg auf und setze sie am Rand wieder ab, damit sie nicht überfahren wird. Ich befreie im Sommer Stare, die sich in den Schutznetzen der Bauern um deren Kirschbäume verfangen haben und pieks mir schon mal in die Hände um einem Igel über die Straße zu helfen. Was Wonni freuen wird, ich habe keine Angst vor Spinnen und laß sie in meiner Wohnung gedeihen, außer im Schlafzimmer. Da werden sie im Glas gefangen und nach draussen verfrachtet.
Gruß
Stephan
Fast hätte ich´s vergessen: ich erziehe meine Hunde AUCH dazu keine Mäuse zu fangen, geschweige denn Karnickel, oder andere Tiere.
Ok, Babymäuse verfüttern könnte ich auch nicht. Soll man aber bei Vogelspinnen auch nicht unbedingt. Schaben reichen da vollkommen aus. Und da habe ich kein Problem mit der Verfütterung.
Klar finde ich die Schaben mittlerweile auch faszinierend, das hindert mich aber nicht daran, sie auch als Futter zu sehen. Vogelspinnen sind nunmal keine Vegetarier :wink:
Dass du die Mäuse nach eigener Aufzucht nicht mehr verfüttern konntest, kann ich vollkommen verstehen. Ich finde Mäuse süß. Ich könnte sie auch nicht verfüttern. Das ist auch ein Grund, warum ich keine Schlangen halte. Finde Schlangen toll... aber was sollte ich ihnen dann füttern?! :wink:
Nun gut, meine Tierliebe geht jetzt nicht so weit, dass ich Schnecken vom Weg aufhebe und ins Gras setze. Mücken und Fliegen in der Wohnung werden auch gnadenlos erschlagen, bzw. die Fliegen den Mantiden zum Fraß vorgeworfen. Aber ansonsten teile ich deine Tierliebe.
Allerdings muss man auch bedenken, was in der Natur der Tiere liegt. Man kann zum Beispiel einer Katze nicht abgewöhnen, Mäuse zu jagen. Das liegt in ihrer Natur.
Hunde extra auf Mäusejagd abzurichten halte ich auch wiederum für nicht richtig.
Bei diesem Thema gehen die Meinungen gewaltig auseinander. Aber das ist auch gut so, wäre ja langweilig, wenn wir alle gleicher Meinung wären. :grin:
Hallole Wonni,
ich hab jetzt das große Grußeln, nachdem ich deine Bildchen zum 3. oder 4. mal angeguckt hab....
Mir Graußt es vor den Viechern. Leide wohl unter Arachnophobie (richtig geschrieben?)...
Das einzige was gut ist, ich kann schneller rennen als die Viecher. Und ich hab einen extrastarken Staubsauger.:yeah:Aber dann gibts ja scheinbar auch noch Spinnen, welche springen???? HORROR PUR
Grüße
und pass schön auf, dass die Viecher nicht ausbüxen:huh:
Martin
Hi Martin.
Nicht jedem sind solche Tierchen geheuer, das stimmt. Jeder hat das Recht, vor irgend etwas Angst zu haben. Gibt ja auch genügend Leute, die Angst vor Hunden haben, zum Beispiel.
Entweder, man hatte ein schlechtes Erlebnis damit gehabt oder aber man kriegt es so vorgelebt, also Erziehungssache. Wobei das auch nicht immer passt. Meine Mutter würde kreischend auf einen Stuhl springen, wenn eine Maus oder Ratte im Zimmer rumläuft.
Sie würde sich vermutlich auch fürchterlich ekeln und gruseln, wenn sie vor den Terrarien stehen würde (sie hat mich seit dem noch nicht wieder besucht :wink:). Woher dann also das Interesse/diese Faszination meinerseits gegenüber solchen Tieren kommt, weiß ich nicht. Vorgelebt wurde es mir nicht.
Ich kann mich noch erinnern, dass mir früher immer ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen ist, wenn ich irgendwo hinter Glas eine Vogelspinne gesehen habe.
Jetzt ist es so, dass ich total fasziniert davor stehe und stundenlang beobachten könnte.
Es gibt sogar Leute, die haben Angst vor Spinnen, halten sich aber welche, um ihr Angst zu bekämpfen.
Ja, richtig es gibt auch Springspinnen. Aber keine Sorge - nicht alles glauben, was in Horrorfilmen gezeigt wird. :wink:
LG
Wonni
Die Angst vor Spinnen ist in der Regel durch das Verhalten der Mutter in den ersten Lebensjahren der Kinder begründet (eigentlich die Angst vor allen Tieren, auch Hunden ). Kinder merken unbewußt, dass Mama Angst vor der Spinne hat und speichern in ihren Hinterstübchen ab: Mama hat Angst, also ist das gefährlich.
Es muß ja niemand gleich Spinnen auf sich rumrabbeln lassen, es würde schon reichen, wenn man sie nicht mehr tot schlägt.
Gruß
Stephan